ProB: Titans bleiben zu Hause gegen Rhöndorf weiter unbesiegt

Die Dresden Titans gewinnen das fünte Spiel der Saison gegen die Dragons Rhöndorf mit 67:59 (16:15, 19:16, 18:18, 15:10)

Die Dresden Titans setzen sich vor heimischer Kulisse gegen das Top-Team der Dragons Rhöndorf durch und feiern einen wichtigen Erfolg im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Ohne den an der Schulter verletzten Dominik Shusel, beweisen die Elbriesen in der Schlussphase Nervenstärke und sichern sich mit konsequenter Arbeit am offensiven Brett sowie wichtigen Treffern von der Freiwurflinie den Sieg.

Zahlen zur Partie: M. Heck (25 PTS; 4 RB; 2 ST), Leiba (14 PTS; 9 RB; 2 BL), S. Heck (11 PTS; 12 RB; 4 BL) Kompletter Boxscore

Die Dragons reisten bereits am Samstag angereist. Ein Zeichen dafür, wie ernst die Gäste das Duell mit den Elbriesen nehmen. Das Selbstvertrauen zeigt sich auch auf dem Parkett. Obwohl sich die Rhöndorfer in der bisherigen Saison von jenseits der 3-Punkte-Linie schwergetan haben, fällt früh der zweite Dreier. Titans-Cheftrainer Valentino Lott reagiert mit einer Auszeit. Anschließend finden die Dresdner defensiv zwar besseren Zugriff, doch offensiv hakt es noch immer im Spiel der Titans. Einzig Moritz Heck hält die Gastgeber mit konstanten Punkten im Spiel. Nach einem ausgeglichenen Auftakt liegen die Elbriesen mit 16:15 knapp vorn.

Zu Beginn des zweiten Viertels treten die Gäste entschlossener auf und nutzen zweite Chancen, um sich im Spiel festzusetzen. Im Mittelpunkt steht Daniel Mayr, der mit seinen 2,18 Metern, unter den Körben enorme Präsenz entfaltet. Die Dresdner brauchen etwas Zeit, um offensiv Antworten auf die körperliche Überlegenheit des Rhöndorfers zu finden. Dann setzen sie ein echtes Ausrufezeichen: Georg Kupke bedient Alexander Leiba, der den Pass per Alley-Oop-Dunk spektakulär vollendet. Doch damit nicht genug. Mit dem Ertönen der Halbzeitsirene versenkt Sebastian Heck einen Dreier und lässt die Halle jubeln. Der Wurf beschert den Titans eine 35:31-Führung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel nimmt die Partie offensiv deutlich an Fahrt auf. Besonders Sahmi Willoughby dreht auf und erzielt allein im dritten Viertel zehn Punkte. Die Titans halten als Mannschaft dagegen und
lassen die Gäste nicht davonziehen. In der 28. Minute sorgt Leiba erneut für einen Höhepunkt: Erst stoppt er einen Rhöndorfer Angriff mit einem massiven Block, dann schließt er auf der Gegenseite erfolgreich ab. Das Spiel bleibt ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams um jeden Ballbesitz kämpfen. Mit 53:49 gehen die Elbriesen in die entscheidenden zehn Minuten.

Neben Mayr haben die Dragons mit Benjamin Sadikovic einen weiteren großgewachsenen Akteur im Aufgebot. Mit seinen 2,08 Metern blockt er in der Schlussphase mehrere Würfe und erschwert den Dresdnern das Punkten erheblich. Doch Rhöndorf kann daraus kein Kapital schlagen und schafft es nicht, die Führung zu übernehmen. Auf der Gegenseite werfen sich die Titans mit aller Kraft in die Arbeit am offensiven Brett. Allen voran Pavle Pisic, der im Verlauf der Partie fünf Offensiv-Rebounds einsammelt, verschafft seiner Mannschaft zusätzliche Chancen. So behalten die Elbriesen die Kontrolle. In den letzten Ballbesitzen beweisen die Titans schließlich an der Freiwurflinie die nötige Ruhe, bringen mit 67:59 den nächsten Heimsieg über die Ziellinie und klettern auf den sechsten Tabellenplatz.

Titans-Headcoach Valentino Lott – „Ich denke, wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht. Rhöndorf hat mit viel Tempo gespielt, aber wir haben es geschafft, das Spiel in den entscheidenden Phasen zu kontrollieren und das Tempo herauszunehmen. Wir haben den Ball gut bewegt, füreinander gespielt und wichtige Würfe getroffen. Defensiv waren wir aggressiv und haben es geschafft, die wichtigsten Scorer des Gegners zu kontrollieren. Gleichzeitig haben wir gegen ein starkes Offensivrebound-Team physisch dagegengehalten und unsere Positionen behauptet. Das sind wichtige Learnings. Natürlich ist noch viel Arbeit vor uns, aber wir entwickeln uns in die richtige Richtung. Den Sieg nehmen wir gerne mit in die Trainingswoche, müssen aber weiter an uns und unserem Spiel arbeiten."

 

Dresden Titans

Pressedienst