ProB: Titans feiern im Derby-Krimi wichtigen Erfolg
Dresden, 25.01.2026 – Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.
Zahlen zur Partie: Scott Stone (27 PTS; 6 RB; 2 ST), Putnik (16 PTS; 7 RB; 2 BL), Dimitrov (14 PTS; 4 RB; 2 AS) Kompletter Boxscore
Spielverlauf- Zu Spielbeginn sind es gleich mehrmals Sebastian Heck und Kevin Kollmar, die einander für die ersten Korberfolge der Partie bedienen. Nicht so konzentriert wie die beiden Titanen starten die Erfurter in das Spiel. Mit Scott Stone ist es ein weiterer Dresdner Akteur, der schon früh Feuer fängt. Gleich seine ersten drei Dreier finden den Weg ins Ziel. Doch auch Paul Albrecht fühlt sich hinter der aus der Ferne wohl und kann seinerseits zwei Stück markieren. Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Dieser versucht aber seine defensiven Missleistungen am anderen Ende des Feldes wieder gut zu machen und kann einen Korbleger einnetzen. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.
Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Angetrieben von den lautstarken Fans übernehmen die Elbriesen wieder die Führung des Spielgeschehen durch ein brillantes Zusammenspiel. Duje Putnik, noch ohne Punkte in den ersten zehn Minuten, nimmt mit tickender Spieluhr Fahrt auf und zaubert durch einen Dreier seinen siebten Punkt auf den Spielbogen. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet aber auch langsam in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Scott Stone will aber im Duell mit seinem Landsmann beweisen, dass er der die heißere Hand hat und verwandelt seine nächsten Distanz-Treffer. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Mit euphorischen Zuschauern im Rücken geht es beim Stand von 42:35 in die Kabine.
In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Allen voran der junge Jasper Brand netzt zielsicher zwei Stück ein. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Mit Simeon Dimitrov und Scott Stone sorgen zwei Akteure bei den Titans aber dafür, dass die Hausherren wieder die Führung übernehmen. Während Dimitrov auf den Zug zum Korb nicht zu stoppen ist, zeigt sich Scott Stone weiterhin brandgefährlich von der Dreierlinie. Wie schon die ganze Saison zeigt der großgewachsene Otahko, dass der Luftraum durch einen Dunk und anschließenden Block sein Revier ist. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren erfolgreichen Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.
Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Nachdem die Erfurter Neuverpflichtung Ivan Kucan innerhalb kürzester Zeit das Spiel dreht, ist der Trainer der Elbriesen zu einer Auszeit gezwungen. Die mittlerweile unter Hochspannung stehende Margon Arena wird mit jeweils verwandelten Distanzwürfen von Stone und Dimitrov erlöst. Das Spielergebnis wieder patt, scheint sich ein echter Schlagabtausch zu entwickeln. Aus der Ansprache des gegnerischen Spielleiters Florian Gut heraus, verwandelt erst Brand einen Dreier, Putnik kann es ihm aber auf der anderen Seite gleichtun. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. nach längerer Ruhephase mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt. Mit der Halle im Rücken lassen die Titans bei noch 30 zu spielenden Sekunden nichts mehr anbrennen und können sich im Derby einen immens wichtigen ersten Sieg im Kalenderjahr 2026 sichern.
Headcoach Valentino Lott – „Nach einem guten Start ins Spiel haben wir es Erfurt durch eigene Fehler immer wieder ermöglicht, im Spiel zu bleiben. Wir haben es verpasst, uns konsequent abzusetzen und mussten dadurch bis zum Ende hart arbeiten. Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied gemacht, wie Deflections, zweite Chancen und vor allem der Extra-Effort in der Defensive. Der Sieg heute ist wichtig und den nehmen wir gerne mit, gleichzeitig sollte er für uns aber auch ein klarer Schuss vor den Bug sein. Wir nehmen diesen Push von heute mit in die Trainingswoche, denn nächsten Sonntag warten bereits hungrige Würzburger."
Pressedienst
Dresden Titans