ProB: Kein glücklicher Jahresauftakt: Titans finden keine Antworten auf Frankfurter Dreierregen
Dresden, 11.01.2026 – Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 tun sich die Dresden Titans über den Großteil des Spiels gegen offensiv herausragend spielende SKYLINERS schwer. Die Elbriesen laufen einen schlechten Auftakt hinterher, in der vor allem zwei Frankfurter Akteure jegliche Comeback-Chancen vereiteln.
Zahlen zur Partie: Stone (18 PTS; 8 RB; 2 ST), Otahko (17 PTS; 16 RB; 2 BL), Putnik (16 PTS; 3 AS; 3 ST) Kompletter Boxscore
Spielverlauf – Die Gäste starten hellwach in das Spiel, in dem allen voran der neuverpflichtete US-Import Watson der Partie mit zwei frühen Dreiern seinen Stempel aufdrückt. Nach anfänglichen Problemen schaffen es die Elbriesen, gelungene Defensivaktionen in einfache Fastbreak-Punkte umzumünzen. Offensiver Rückhalt auf Dresdner Seiten bleibt wie schon im letzten Jahr Scott Stone. Doch noch mehr Feuer hat der gegnerische Ivan Crjnac gefangen, der alle seine vier Versuche im Korb versenken kann und zum Viertelende beim Stand von 12:34 genau so viele Punkte wie die Heimmannschaft gesammelt hat.
Auch zum Auftakt des zweiten Viertels müssen sich die Titans jeden Punkt hart erkämpfen, während die Hessen weiterhin ohne Probleme das Punktepolster erhöhen können. Mit mittlerweile 23 Punkten im Rückstand erhöht ein Dunk von Duje Putnik nach langer Stille mal wieder den Dezibel-Spiegel. Zwar können die Titans im Angriff wieder den roten Faden finden, aber scheitern weiterhin daran, den eigenen Korb zu beschützen. Ein Poster-Dunk von Best Otakho entfacht dann endlich das Feuer bei den Elbriesen, die mit einen Lauf Frankfurt zur ersten Auszeit zwingen. Nach der Ansprache des Trainers bleiben es weiterhin Crjnac und Watson, die die Titans mit 37:57 weiter auf Abstand halten.
Das Bild bleibt zum Anfang der spielentscheidenden Hälfte dem ersten gleich. Gegen den weiter anhaltenden Dreier-Regen führt die Dresdner primär Kevin Kollmar an. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die Elbriesen das Ruder der Partie übernehmen können, kontern die SKYLINERS mit spektakulären Alley-Oop-Dunk durch Jamie Edoka. Beflügelt von der akrobatischen Einlage finden die Gäste wieder zu ihrem offensiven Rhythmus, dem die nun unkonzentrierten Titans nur schwer Stirn bieten können. Mit einem anspruchsvollen Dreier von Lukas Smazak über den groß gewachsenen Otkahko netzen die Hessen zum 59:86 kurz vor Abschluss des dritten Viertels einen weiteren Stimmungsdämpfer ein.
Noch nicht abgekühlt ist Crnjac, der Anfang des letzten Spielabschnittes seinen siebten Dreier einstreuen kann. Auch wenn ein Sieg nicht mehr in greifbarer Nähe scheint, schöpft Otakho aus seiner ganzen Energie und kann mit zwei And-Ones mit Blick auf den direkten Vergleich wichtige Punkte sammeln. Noch eine Minute zu spielen, beträgt die Differenz zwischen den aufeinandertreffenden Teams 19 Punkte. Am Ende ist es aber der souverän aufspielende Watson, der das direkte Duell mit weiteren Körben für die Gäste bei dem finalen Ergebnis von 80:102 entscheiden kann. Aber auch im Kollektiv trumpfen die SKYLINERS mit 48% Dreierqoute im Auswärtssieg auf, mit der die Titans an diesem Tag nicht mithalten können.
Headcoach Valentino Lott - „In unserem Heimspiel gegen Frankfurt haben wir es leider nicht geschafft, die nötige Physis von Beginn an anzunehmen. Der anfängliche Rückstand hat uns über weite Strecken beschäftigt, ohne dass wir unseren Rhythmus finden konnten. Frankfurt hat seine Energie und Intensität konsequent genutzt und uns immer wieder unter Druck gesetzt. Zwar konnten wir zwischenzeitlich noch einmal dagegenhalten, allerdings ohne großen Impact aufs Endergebnis.“
Pressedienst
Dresden Titans